Wohnungspolitisches Konzept verabschiedet – SPD begrüßt die Entscheidung als wichtigen Meilenstein für Potsdam

„Für die SPD ist die Wohnraumpolitik einer der wichtigsten Pfeiler der Stadtentwicklung. Günstiger und bedarfsgerechter Wohnraum müssen gerade in der wachsenden Stadt vorhanden sein. Das nun beschlossene Wohnungspolitische Konzept ist ein wichtiger Meilenstein dafür“, sagt David Kolesnyk, der für die SPD-Fraktion im Begleitkreis für die Erarbeitung war.

Die Stadtverordnetenversammlung hat in der heutigen Sitzung das wohnungspolitische Konzept verabschiedet. In den vergangenen Monaten arbeiteten Experten, Verwaltung, interessierte BürgerInnen und Stadtverordnete themenübergreifend daran. „Es ist eine gute konzeptionelle Grundlage, um dem Wohnraummangel und steigenden Wohnkosten zu begegnen“, ist sich Kolesnyk sicher.

Die Vorschläge sind in verschiedene Bereiche eingeteilt. Unter Neubau, Bestand und anderen Oberpunkten finden sich Vorschläge wie eine Wohnungstauschbörse oder Konzeptvergabe von Grundstücken. „Auch soll der Begleitkreis sich mit anderem Auftrag weiterhin treffen und mit den Akteuren auf dem Potsdamer Wohnungsmarkt ein „Bündnis für Wohnen“ geschlossen werden, in dem seitens der Stadt und der Unternehmen Aufgaben und Verantwortung festgehalten werden“, so Kolesnyk.

„Die Stadt und das kommunale Wohnungsunternehmen allein können nicht alle Probleme des Potsdamer Wohnungsmarktes lösen. Die Erarbeitung des Konzeptes und die nun folgenden Schritte aber bringen weit mehr Akteure zusammen und bieten neue Möglichkeiten. Der zusätzliche Zuzug durch Geflüchtete macht das noch notwendiger“, sagt Kolesnyk. Und er freut sich jetzt auf die Umsetzung des Konzeptes.