David Kolesnyk gibt Vorsitz der Jusos Potsdam ab

Nach fünf Jahren als Vorsitzender der Jusos Potsdam gibt David Kolesnyk die Leitung des größten politischen Jugendverbandes in Potsdam ab.

„Wir konnten in dieser Zeit viel erreichen. In der Jugend- und Soziokultur wurden Angebote erhalten und neue geschaffen. Als Jusos brachten wir uns aktiv in die wohnungspolitischen Debatten in Potsdam ein. Mit dem Positionspapier „Wohnungsnot in Potsdam bekämpfen“ konnten wir die Positionen der Jusos Potsdam aufzeigen und sichtbar machen.“, fasst der 24-jährige David Kolesnyk die Schwerpunkte der Arbeit der letzten Jahre zusammen.

Die Jusos sehen auch ihren Anteil daran, dass das Land nun erstmals nennenswert sozialen Wohnungsbau fördert und Potsdam bezahlbaren Wohnraum in kommunalem Eigentum behält und ihn sozialverträglich saniert. Auch private Wohnungsbauinvestoren sollen nach Möglichkeit zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums verpflichtet werden. Erstmals seit Jahren besteht durch den Rot-Roten-Koalitionsvertrag die Chance, dass das Land seine Aufgabe wahrnimmt und studentischen Wohnraum – auch in Potsdam – fördert.

Die Jusos konnten aber nicht nur an der Durchsetzung dieser Inhalte mitwirken, sondern es dadurch bei der Kommunalwahl im Mai schaffen, dass mit David Kolesnyk, Marcel Piest und Nico Marquardt nun drei Jusos in der SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung sitzen, die damit 3 der vier jüngsten Stadtverordneten in ihren Reihen hat.

David Kolesnyk will sich mit dem Rücktritt vom Vorsitz der Jusos Potsdam auf die Aufgaben als Stadtverordneter der Landeshauptstadt Potsdam und als Vorsitzender der SPD Babelsberg konzentrieren. „Dabei bin ich natürlich weiterhin Jungsozialist und streite für deren Inhalte und eine Politik, die nicht von Stillstand geprägt ist.“, so Kolesnyk.

Am 19. November sorgen die Jusos dann mit einer Nachwahl mit einem neuen Kopf an der Spitze für neue Ideen und neuen Wind.