Neue Wohnheimplätze schaffen und Bestehende sichern!

„Der Bedarf nach mehr Wohnheimplätzen für Studierende in Potsdam ist ungebrochen. Es wird Zeit, dass nun endlich was passiert.“, so David Kolesnyk, Vorsitzender der Jusos Potsdam und Kandidat der SPD zur Kommunalwahl. Schon seit langem fordern die Jusos, dass das Land hier seine Aufgabe erfüllt. Zuletzt konnten sie durchsetzen, dass die SPD ein Investitionsprogramm für mehr bezahlbare Wohnungen für Studierende ins Regierungsprogramm aufgenommen hat.

„Das Land und die Studentenwerke müssen konkret miteinander vereinbaren, wie neue und bezahlbare Wohnheimplätze geschaffen werden können. Die Kürzungen bei den Studentenwerken im Doppelhaushalt 2013/14 waren hier der falsche Weg.“, so Kolesnyk. „Nicht nur, dass so keine Eigenmittel für Sanierung und Neubau gebildet werden können, auch die Öffnungszeiten der Mensen mussten zuletzt eingeschränkt werden.“

„Das Land muss die gute Haushaltslage nutzen und die Kürzungen zurücknehmen. Das kann aber nur ein erster Schritt sein. Für mehr bezahlbares Wohnen braucht es mehr. Konkret könnten Tilgungshilfen, wie es sie früher schon gab, an die Studentenwerke gegeben werden. Auch direkte Investitionszuschüsse sind – bei hunderten Millionen Euro Überschuss im Landeshaushalt – denkbar.“, schlägt Kolesnyk konkrete Handlungsmöglichkeiten vor.

„Wir dürfen aber nicht vergessen, dass beispielsweise die Wohnheime im Park Babelsberg nicht langfristig gesichert sind. Hier stehen gerade Verhandlungen zwischen dem Studentenwerk und der Schlösserstiftung an. Deren Ergebnis muss die langfristige Sicherung der 163 Wohnheimplätze sein. Eine letzte Gnadenfrist darf hier keine Option sein.“, weist Kolesnyk auf die Problematik hin, dass in Potsdam zur Zeit weitere Wohnheimplätze gefährdet sind. So wurde zuletzt im Park Babelsberg schon ein Wohnheim ohne Ersatz aufgrund von Sichtachsen abgerissen und in Golm mussten über 70 Plätze der Entwicklung der Universität weichen.

 

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