Mietenbremse der richtige Weg

Die Jusos Brandenburg unterstützen die brandenburgische Landesregierung bei der zügigen Umsetzung der Mietenbremse. „Im ganzen Land, vor allem im Speckgürtel um Berlin, gibt es Zentren, in denen es kaum noch freie Wohnungen gibt. Hier braucht es klare Regeln, damit die Mieten nicht ins Unermessliche steigen.“, so Erik Stohn, Vorsitzender der Jusos Brandenburg.

Auch erwarten die Jusos, dass die im Koalitionsvertrag auf Bundesebene neu gesetzte Grenze für Neuvermietungen sowie die geringere Umlagefähigkeit von Sanierungsmaßnahmen auf die Mieter zügig umgesetzt wird. „Sozial gerechte Mieten können so besser gesichert werden.“, so Stohn.

Die Jusos setzen sich auch für mehr Wohnungsbau ein. „Es ist richtig, dass Minister Vogelsänger neben den Bundesmitteln hier 2014 auch 10 Millionen Euro Landesmittel in die Hand nimmt. Damit können nicht nur mehr Wohnungen sozialverträglich saniert, sondern auch neue Wohnungen mit günstigen Mieten gebaut werden. Das ist wichtig, damit der Verdrängung von Menschen mit geringen Einkommen aus Innenstädten oder gar ganzen Städten entgegengewirkt wird.“, so David Kolesnyk, Vorsitzender der Jusos Potsdam, angesichts der Bevölkerungszunahme im berlinnahen Raum.

Aus Sicht der Jusos gibt es aber auch noch einiges zu tun. „Gerade die Hochschulstädte stehen in einem besonderen Fokus.“, so Kolesnyk weiter. „In Potsdam und Wildau gibt es zu wenige Wohnplätze der Studentenwerke. Das Land ist hier in der Pflicht, die entsprechenden Finanzmittel zügig bereit zu stellen.“, fordert Kolesnyk abschließend.