Willkürliche Behauptungen und Populismus bringen die Kultur nicht voran

David Kolesnyk zu den wiederholten Behauptungen des Linken-Kreisvorsitzenden

Der Oberbürgermeister steht für die Kulturpolitik unserer Landeshauptstadt. Er steht dabei nicht nur für die Hochkultur, sondern eben auch dafür, dass kleinere Projekte, selbstverwaltete Gruppen und Freischaffende im wachsenden Potsdam Raum erhalten. So steht er dafür das Rechenzentrum zum Kreativquartier zu machen. Hier werden nun zunächst für 3 Jahre auf über 5.000 qm Nutzfläche Künstler und Kreativwirtschaft die Möglichkeit haben, zentral gelegen zu arbeiten und die Stadt zu beleben. „Wenn der Bürgerdialog zur Plantage und deren Umfeld zum Ergebnis kommt, dass das Rechenzentrum noch einige Zeit länger stehen kann, können daraus schnell 25 Jahre werden“, so David Kolesnyk, SPD-Mitglied im Kulturausschuss.

„Auch sind beispielsweise freiLand und Archiv Teil unserer Stadt, weil der OB mit der Kommunalpolitik Raum und Mittel dafür zur Verfügung gestellt hat. Das hört aber nicht mit der Eröffnung auf, sondern mit dem letzten Haushalt von Verwaltung und Rathhauskooperation erhielt so das freiLand deutlich mehr Mittel, um die aus dem Erfolg resultierenden höheren Betriebskosten abdecken zu können“, so Kolesnyk weiter.“

Kommunalpolitik ist nah an den Menschen und kann im konkreten etwas verändern. Hierzu muss es aber stichhaltige Vorschläge geben, so wie von der Rathauskooperation im letzten Haushalt umgesetzt“, so Kolesnyk dazu, dass in den letzten Jahren der Kulturbereich Mittelaufwüchse von 6 bis 12% erhalten hat. Konkret zusätzlich gefördert werden mit dem Doppelhaushalt 2015/16 durch Vorschläge der Rathauskooperation freie Orchester wie das Collegium Musicum und das Neue Kammerorchester Potsdam, das Poetenpack, das Kunsthaus Potsdam, den offenen Kunstverein, das Theaterschiff, der Skulpturenpfad, kulturelle Feste sowie freie Träger mit zusätzlichen Mitteln für den Mindestlohn, wie Waschhaus, Fabrik und T-Werk. „Insgesamt gab es mit den Vorschlägen der Rathauskooperation zusätzlich zu den von der Verwaltung vorgesehenen Aufwüchsen noch einmal 177.000 Euro jährlich mehr für die Kultur in unserer Stadt, insgesamt am Ende über 6% Mittelaufwuchs“, so Kolesnyk. Ebenso wurde Beschlossen, die Gebühren der städtischen Musikschule nicht zu erhöhen sowie den Fördertopf für kleinteilige Kulturprojekte von der anteiligen Haushaltssperre auszunehmen, sodass 20.000 Euro nicht erst unter Vorbehalt zum Jahresende genutzt werden konnten.

„Es ist natürlich schwierig, wenn neue Forderungen zwei Monate nach Haushaltsbeschluss eingebracht werden“, verweist das Kulturausschussmitglied auf die Diskussion um eine Förderung für Kultür Potsdam. „Die Rathauskooperation steht einer Förderung aber grundsätzlich offen gegenüber, jedoch muss geklärt sein, wie das konkret möglich ist, anstatt populistische Anwürfe zu produzieren.“

„Es wird also deutlich, dass Behauptungen und teils persönliche Anwürfe die Person des Oberbürgermeisters betreffend die Kultur nicht weiter bringen, sondern konkrete Vorschläge und eine vernünftige Arbeit miteinander im Sinne der Sache“, so Kolesnyk abschließend.