Jugendförderplan beschlossen

In der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 3. Dezember wurde der Jugendförderplan (Drucksache 14/SVV/0651) beschlossen. Dieser gilt nun bis 2018. Zum Beschluss gab es ein paar Änderungen. Der Jugendhilfeausschuss hatte diese beantragt.

Diese forderten, dass die Kinderclubs „Junior“ und „Einsteinkids“ ab 1.1.2015 je eine zusätzliche Stelle erhalten, wie auch von der Verwaltung vorgeschlagen. Im Zusammenspiel mit Punkt 2 und 3 liegt jedoch der Unterschied. Demnach sind diese Stellen zusätzlich zu den bisherigen Stellen in der gesamten Jugendförderplanung zu berücksichtigen. Somit findet keine Stellenverschiebung zu Lasten anderer Einrichtungen statt, wie zunächst vorgeschlagen.

Hierzu gab es vom Finanzausschuss eine kleine Änderung in der Formulierung, mit der der Änderungsantrag von der Stadtverordnetenversammlung angenommen wurde. Außerdem wurde auf Antrag der SPD-Fraktion beschlossen, dass die Verwaltung prüfen solle, inwieweit z.B. im Rahmen des Jugendförderplanes Kinder und Jugendliche mit Flüchtlingshintergrund unterstützt werden können. Dazu David Kolesnyk: „Viele Flüchtlinge werden sehr lange oder für immer hier bei uns bleiben. Es ist unsere Verantwortung, Ihnen die bestmöglichen Chancen zu bieten. Gerade im Bereich der Jugendförderung gibt es viele verschiedene Angebote, die den Kindern und Jugendlichen helfen können, hier gut anzukommen.“

Nun gilt es jedoch noch zu klären, inwieweit die Jugendarbeit in Babelsberg Nord und Süd organisiert wird, da eine Stelle dort derzeit unbesetzt ist. Hierzu soll der regionale Arbeitskreis II, der für das Gebiet zuständig ist, einen Vorschlag machen und dem Jugendhilfeausschuss vorlegen.

*Der Beschluss des Jugendförderplanes wurde bereits eine Stadtverordnetenversammlung zuvor durchgeführt, musste jedoch aufgrund eines Fehlers in der Abstimmungsreihenfolge wiederholt werden*