Bandprobenräume im freiLand

„Mehr Bandprobenräume sind möglich – deren Finanzierung auch. Im freiLand müssen nur 50.000 Euro investiert werden und schon haben wir einige neue Proberäume. Konkret könnte das Geld aus dem Verkaufserlös des Garagengrundstückes Unter den Eichen/Meisenweg kommen, für das die Stadtverordneten grundsätzlich den Auftrag für Verkaufsverhandlungen beschlossen haben. Wir wollen, dass ein Teil des Geldes aus dem Verkauf für Proberäume genutzt wird.“, fordert David Kolesnyk, Vorsitzender der Jusos Potsdam.

Aus Sicht der Jusos, könnte so etwas Entlastung geschaffen werden. Aber auch darüber hinaus braucht es Möglichkeiten für Bands und junge Künstler. „Die beschlossene Prüfung verschiedener Möglichkeiten ist richtig, da es vielfältige Lösungsmöglichkeiten braucht.“, so Kolesnyk. Die Jusos wollen daher, dass an verschiedensten Stellen Probemöglichkeiten entstehen.

„Wir können uns gut Bandprobenräume im Keller des Stadthauses vorstellen. Spätestens nach der Sanierung werden hier Räume frei. Auch vorher könnten Räume, die zweifelsfrei nicht für Büros geeignet sind, als Proberäume genutzt werden.“, fasst Kolesnyk eine weitere Idee zusammen. Die Jusos wollen, dass zügig geprüft wird, wann welche Räume genutzt werden können und ob nach der Sanierung des Stadthauses, längerfristig Räume nutzbar werden, die derzeit Zwischenquartier für Verwaltungsangestellte sind, deren Büros saniert werden.

„Die Chance besteht darin, dass viele Bands nicht wollen, dass man ihnen einen Raum voller Equipment hinstellt, sondern dass es schlicht an nutzbaren und allen voran bezahlbaren Räumen fehlt.“, beschreibt der Juso-Vorsitzende die Situation. Eine weitere Möglichkeit sehen die Jusos im neuen Jugendclub in der Biosphäre. Sie wollen, dass hier Proberäume mit eingeplant werden. Auch im Archiv werden mittelfristig wieder Kellerräume nutzbar.