Zur Debatte um die Sandscholle

Zur aktuellen Debatte um einen neuen Schulstandort für Babelsberg erklärt David Kolesnyk, Vorsitzender der SPD Babelsberg: „Wir brauchen in Babelsberg eine neue Grundschule. Wir wollen die bestmögliche Lösung für Babelsberg. Gerade weil es hier im Vergleich zu anderen Stadtteilen wenig Sport und Spielflächen für Kinder- und Jugendliche gibt, müssen wir darauf acht geben, dass bestehende Flächen nicht ersatzlos wegfallen.“

Mit der Errichtung einer Grundschule auf dem Sportplatz Sandscholle würde nach den bisherigen Planungen aber genau das passieren. Die Verwaltung plant, diesen Sportplatz in der Nähe vom Bahnhof Rehbrücke neu zu errichten. „Für Babelsberg fällt damit ein großer Fußballplatz ersatzlos weg. Die Darstellung, dass dafür ein Kleinspielfeld hinzukommt, ist nicht korrekt. Dieses Kleinspielfeld entsteht in jedem Fall mit einer neuen Grundschule. Ensteht diese also anderswo in Babelsberg, würde die Sandscholle bestehen bleiben und ein Kleinspielfeld entstehen“, so Kolesnyk angesichts der Debattenbeiträge von Vertretern von CDU und Linken.

„Auch in der Waldstadt wird ein neuer Sportplatz entstehen, da dort eine neue weiterführende Schule errichtet wird. Dieser ist unabhängig von der Sandscholle. Es gibt also keine neuen Argumente, die für den Standort Sandscholle sprechen“, fasst Kolesnyk zusammen. Die SPD Babelsberg will weiterhin, dass die Verwaltung verschiedene andere Standorte tiefgehend prüft. „Nur auf einer umfangreichen Grundlage sollte eine auf Jahrzehnte bindende Entscheidung gefällt werden. Bisher fehlt uns diese Grundlage. Die Präsentation einer sehr schlechten Lösung, um eine schlechte beschließen zu lassen, tragen wir nicht mit“, kritisiert Kolesnyk das bisherige Verfahren. So wurde der Vorschlag einer Grundschule an der Uhlandstraße in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht, obwohl niemand in der Stadtpolitik diesen Standort für geeignet hielt.

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