Meine Ziele.

Für eine lebenswerte, soziale und gerechte Stadt.

Ich bin vor allem für bezahlbares Wohnen und in der Jugendpolitik aktiv. Es ist wichtig, dass unsere Stadt bezahlbar bleibt und Potsdam gerade jungen Menschen Angebote und Freiräume bietet.

Bezahlbares Wohnen.

Potsdam braucht mehr bezahlbares Wohnen. Damit das klappt, müssen wir die günstigen Wohnungen, die da sind, sichern. Kommunaler Wohnraum muss kommunal bleiben. Wir brauchen Fördermittel, damit Sanierungen sozialverträglich möglich sind. Die SPD hat hier durchgesetzt, dass es 5 Mal mehr Bundesmittel im Programm für die Städtebauförderung gibt, als bisher. Vom Land Brandenburg bekommt Potsdam zudem bis 2019 60 Millionen Euro für Neubau und Sanierung von bezahlbaren Wohnungen.

Auf die Initiative von mir und anderen jungen KandidatInnen beschloss die Stadtverordnetenversammlung mehrere Anträge. Zurück gehen diese auf das Positionspapier „Wohnungsnot in Potsdam bekämpfen!“ der Jusos Potsdam. So gibt es einen Vorschlag, wie das Studentenwerk Potsdam ein Grundstück der Stadt für neue Wohnheimplätze nutzen kann. Es wurde geprüft, wie der Bedarf nach Wohnraum im Bereich der Azubis aussieht. Derzeit prüft die Stadt auf unsere Initiative hin, inwieweit Investoren zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum verpflichtet werden können.

In Zukunft müssen das kommunale Wohnungsunternehmen, aber auch die Wohnungsbaugenossenschaften mehr neuen Wohnraum schaffen. Sie brauchen dafür entsprechende Unterstützung. Hier gibt es konkrete Vorschläge, wie mit mehr finanziellen Sicherheiten und günstigen Krediten durch das Land finanzieller Spielraum bei den Unternehmen entsteht, wodurch diese mehr Wohnraum schaffen und im Gegenzug auch Belegungsbindungen im Bestand entstehen können. Die ProPotsdam will bis 2020 nun 500 zusätzliche Wohnungen bauen. Die meisten davon sollen Sozialwohnungen sein.

Lebendige und junge Stadt.

Potsdam braucht alternative Kultur genauso wie Freizeitangebote, die eher konsumorientiert sind. Es braucht Freiräume zur Selbstgestaltung sowohl für junge Menschen, als auch generell im Bereich Kultur. Nur so bleibt Potsdam auch lebendig und eine attraktive Stadt zum Leben. Zu einer guten Jugendpolitik gehören ebenso die Jugend- und Kinderclubs in der Stadt. Im ganzen Bereich der Jugendhilfe sind viele wahnsinnig engagierte Menschen unterwegs, die es bestmöglich zu unterstützen gilt. In allen Stadtteilen müssen hier entsprechende Angebote vorhanden sein.

In der Vergangenheit habe ich mich für mehr Mittel für diese Bereiche eingesetzt. Es ist gut, dass wir mit Waschhaus, Lindenpark, Archiv und freiLand, aber auch den Studiclubs Nil und Pub a la Pub sowie dem studentischen Kulturzentrum verschiedene kulturelle und mit zahlreichen und vielfältigen Kinder- und Jugendclubs auch Jugendhilfe-Angebote in Potsdam haben.

Wir müssen uns auch dafür einsetzen, dass die lebendige Kneipen- und Cafékultur in den Stadtteilen, wo es sie gibt, erhalten bleibt und dort, wo sie noch ausbaufähig ist, gefördert wird.

In einer lebendigen Stadt müssen aber auch Erholungsräume auf Plätzen und in Parks vorhanden sein. Hier gilt es, die historischen Parks für die Menschen zu gewinnen, sodass diese mehr als ein Freilichtmuseum sind.

David Kolesnyk spricht beim Bundeskongress der Jusos.